Chirurgen Magazin + BAO Depesche: Heft 1.2019 mit Schwerpunkt Gesundheitspolitik / TSVG erschienen

Das Misstrauen, das aus dem geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) spricht, schadet der ärztlichen Freiberuflichkeit. Dies ist der Tenor vieler Stimmen zur aktuellen Gesundheitspolitik, mit der sich die aktuelle Ausgabe der Verbandszeitschrift „Chirurgen Magazin + BAO Depesche“ des Berufsverbandes Niedergelassener Chirurgen (BNC) und des Bundesverbandes Ambulantes Operieren (BAO) befasst.

CMBD91_Titel_72dpiIn der Rubrik Berufspolitik warnt der BNC-Vorsitzende Dr. Christoph Schüürmann vor den Haftungs- und Datenschutzrisiken von Gesundheits-Apps und elektronischer Patientenakte. BAO-Schriftführer Dr. Jörg Hennefründ schildert seine Gedanken zum Ärzteprotest gegen das TSVG, der sich vielerorts außerhalb der Berufsverbände formiert und organisiert. Darüber hinaus berichten wir über das Forum Ambulantes Operieren, das im Dezember 2018 in Berlin stattgefunden hat, einen Kongress der CDU/CSU-Fraktion zum Thema E-Health, der ebenfalls im Dezember 2018 in die Hauptstadt lockte, und widmen uns aus aktuellem Anlass (Stichwort Liposuktion bei Lipödem) der Frage, wer eigentlich über die Inhalte des GKV-Leistungskatalogs zu entscheiden hat.

In der Rubrik Service berichten Dr. Wolfgang Miller (Filderstadt) und seine Leitende MFA Annette Kratzmann über ein Deeskalationstraining, an dem sie teilgenommen haben, um besser für potenziell bedrohliche Situationen mit aggressiven Patienten gewappnet zu sein. In der Rubrik Arztrecht widmet sich BNC-Justiziar Jörg Hohmann der Frage, wie viel Geld ein Honorararzt verdienen darf und durch welche Regularien sein Verdienst möglicherweise begrenzt werden kann. BAO-Justiziar Dr. Ralf Großbölting wiederum beleuchtet die einzelnen Schritte des Verkaufs einer Arztpraxis an einen Kapitalinvestor.

Im Medizinteil berichtet Prof. Gunter Spahn (Eisenach) über verschiedene Behandlungsansätze zur regenerativen Therapie von Knorpelschäden und Früharthrose. Außerdem finden Sie darin ein Interview mit dem Chirurgen Priv.-Doz. Dr. Christian Kammerlander (München) zum Hintergrund des Fracture Liaison Service, das er an der LMU München etabliert hat um die vernetzte Betreuung geriatrischer Patienten voranzutreiben.

Das vollständige Heft können Sie als pdf-Datei auch hier herunterladen . Wir freuen uns wie immer über Anregungen für die Zukunft sowie Kommentare und konstruktive Kritik. Nehmen Sie gern mit der Redaktion Kontakt antje.thiel@vmk-online.de auf.

 

 

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